Kniestudie

Kniestudie

Wir möchten unseren Patienten eine optimale physiotherapeutische Versorgung gewährleisten. Aus diesem Grunde arbeiten wir evidenzbasiert, d. h. dass wir nach den Werten und Wünschen unserer Patienten Therapieverfahren einsetzen, die wissenschaftlich überprüft wurden und bei denen wir entsprechende Erfahrungen haben. Gleichzeitig erarbeiten wir auf wissenschaftlicher Basis Therapiekonzepte und Therapieleitlinien. Hier arbeiten wir sowohl mit der Universität Witten/Herdecke als auch der medizinischen Fakultät des UKE Hamburg zusammen. 
Für die nachfolgend näher beschriebene randomisierte prospektive Studie der Uni Witten Herdecke unter Leitung von Frau Prof. Dr. med. Ewa Stürmer wurde 110 unserer Patienten eingebunden und eine Doktorarbeit hierüber geschrieben. 

Die Studie wurde in den sowohl in den USA als auch ansonsten national und international veröffentlicht. 

Hier können Sie sich die Veröffentlichungen auch direkt ansehen: JSM-Journal, Researchgate

 

 

Impact of different physiotherapeutic regimes on the outcome after knee lesions and gonarthrosis

Stuermer EK1,2, Kortmann H2, Barth S3

Department of Vascular Medicine, University Heart Center, University Medical Center Hamburg-Eppendorf (UKE), Hamburg, Germany3
Institute of Translational Wound Research, Centre for Biomedical Education and Research (ZBAF), Witten-Herdecke University, Witten, Germany
Physiomed Rehabilitation Center, Hagen, Germany


Corresponding Author:

Prof. Dr. Ewa Stürmer, MD, PhD
Department of Vascular Medicine/University Heart Center University Medical Center Hamburg-Eppendorf Martinistraße 52 - Building East 50
20246 Hamburg - Germany Mobile: +49 (0)172 5601894
e.stuermer@uke.de

Keywords

knee injury – gonarthritis - physiotherapeutic complex therapy - taping - knee joint pain – sanotape

Background

In Industriestaaten leiden sehr viele Menschen unter chronischen Knieschmerzen, bedingt entweder durch degenerative Veränderungen (z.B. – posttraumatische - Gonarthrose) oder durch Verletzungsfolgen (Kreuzbandrupturen, Frakturen etc.) (Stöve 2018). Diese führen nicht nur zu einer signifikanten Einschränkung der Lebensqualität, sondern häufig, resultierend aus der zugrundeliegenden Verletzung oder degenerativen Veränderungen, zu Arbeitsunfähigkeit und der Notwendigkeit medizinischer Interventionen, die erhebliche Behandlungskosten verursachen. (Niemier K., Rauscher C, von Korn K, Mallwitz J 2015). Laut einer Studie aus dem Jahr 2014 liegt die 12-Monats-Prävalenz von Arbeitsunfähigkeit, verursacht durch chronische Knie- schmerzen, bei 5-22% (Agaliotis et al. 2014).Chronische Knieschmerzen sind in ihrer Genese multifaktoriell und komplex. So geht sowohl die grundlegende Funktionsstörung als auch morphologische Störung des Bewegungsapparats Hand in Hand mit psychischen und sozialen Einflussfaktoren in der Entwicklung chronischer Schmerzsyndrome (Niemier K, Rauscher C, von Korn K, Mallwitz J 2015). Für Patienten mit chronischem Knieschmerz und Verletzungen des Kniegelenks ist eine wirksame physiotherapeutische und physikalische Behandlung sehr wichtig, um ihnen eine reibungslose Teilnahme am sozialen Leben und die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu ermöglichen.

So zielen die physiotherapeutischen Maßnahmen, die bei Schmerzsyndromen des Kniegelenks angewandt werden, hauptsächlich darauf, die Schmerzen zu lindern, die Durchblutung zu fördern, die Beweglichkeit zu erhalten und zu verbessern und die Muskulatur zu kräftigen (Fleischhauer und Appenroth 2006). Besonders Massagen mit Dehnungen und Friktionen sowie detonisieren- den Griffen werden eingesetzt, um eine Schmerzlinderung zu erreichen. Eine manuelle Quer- und Längsdehnung der ischiocruralen Muskulatur zielt vor allem auf eine Bewegungserweiterung und eine Verbesserung der Trophik. Auch die Mobilisation der Patella hilft bei der Wiederherstellung des Gelenkspiels und erhält bzw. verbessert die Beweglichkeit. Isometrische Kraftübungen sollen die Muskulatur zusätzlich kräftigen (Fleischhauer und Appenroth 2006).

In der physikalischen Therapie bei Kniegelenksbeschwerden werden Kältetherapie zur Schmerz- und Ödem-Reduktion und die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) zur Stimulation von Vibrationsrezeptoren zur Linderung von Schmerzen eingesetzt (Fleischhauer und Appenroth 2006). Die diversen physiotherapeutischen Techniken können auch mit anderen, den Heilungsprozess unterstützenden Faktoren kombiniert werden. Dazu gehört z. B. das

Taping, bei dem durch Zug Sehnen und Bänder gezielt entlastet oder auch aktiviert werden. Dieses wiederum kann mit weiteren Maßnahmen kombiniert werden. Zu diesen gehört Sanotape®, eine als Medizinprodukt CE-zertifizierte silber- und goldbedampfe Spezialfolie (Sanotape | Wirkungsweisen). Für Sanotape® wird nicht nur eine Hämatom- und ödem-redu- zierende Wirkung, sondern auch eine signifikante Reduktion von Überwärmung (Calor) und Rötung (Rubor) und dadurch eine unmittelbare Reduktion von Schmerzen (Dolor) postuliert (Sanotape | Ärzte und Therapeuten), wobei jedoch ein Placebo-Effekt nicht auszuschließen ist.

Patienten und Therapien

Studiendesign
Von Mai 2015 bis Juni 2018 wurde in einer prospektiv randomisierten, monozentrischen Studie ein Vergleich der Behandlungsergebnisse drei unterschiedlicher physiotherapeutischer Behandlungsansätzen bei Patienten mit Kniegelenkverletzung oder degenerativen Veränderungen durchgeführt. Es handelte sich um Patient/Innen, die sich mit Beschwerden am Kniegelenk zur ärztlich verordneten physiotherapeutischen Behandlung vorstellten. Die Durchführung der Studie wurde von der Ethik-Kommission der Universität Witten-Herdecke genehmigt (Az.: 148/2018). Ein- und Ausschlusskriterien sind in Tabelle 1 dargestellt.

Nach ausführlicher, präprozeduraler Aufklärung konnten 120 Patienten in die Studie eingeschlossen werden ((informed consent)). Danach wurden sie prospektiv randomisiert in 3 gleichgroße Gruppen aufgeteilt. Nach einer Pseudonymisierung erhielt jeder Patient im Verlauf der Studie 12 Therapie-Einheiten. Nach jeweils 6 bzw. 12 Therapie-Einheiten erfolgte eine Zwischenuntersuchung resp. die Abschlussuntersuchung.

Die in der Studie zu ermittelnden Hauptzielgrößen umfassten die Umfangsveränderung des Kniegelenks, das Bewegungsausmaß nach Neutral Null sowie die Schmerzangaben der Patient/innen auf der Schmerzskala von 1 - 10. Darüber hinaus wurden Geschlecht, Diagnose, Größe, Gewicht, Alter, Begleiterkrankungen und Beruf der Patient/Innen als Nebenzielgrößen erhoben.

Physiotherapeutisches Behandlungskonzept
Das physiotherapeutische Behandlungskonzept beinhaltete eine standardisierte Bewegungstherapie, eine 15-minütige Kältetherapie (12-15°C) sowie eine Elektrotherapie (TENS). Die Krankengymnastik konzentrierte sich auf Gangschule, Patellamobilisation, Dehnung der ischio- cruralen Muskulatur und auf isometrische Kraftübungen. In Abhängigkeit von individuellem Fortschritt wurde auch Gerätetraining zur Muskelkräftigung eingesetzt. Die Behandlung dau- erte für Patienten aller Gruppen jeweils 60 Minuten.
In den drei Gruppen sah das Therapieregime wie folgt aus:


Patientengruppe A
Das erste Kollektiv bestand aus Patienten mit Kniegelenksbeschwerden, welche nur mit Physiotherapie entsprechend den Leitlinien im Rahmen des o.g. Behandlungskonzepts behandelt wurden.
Patientengruppe B
Das zweite Kollektiv bestand aus Patienten mit Kniegelenksbeschwerden, welche zusätzlich zur o.g. Physiotherapie ein Knie-Taping erhielten. Die Applikation des Tapes wurde nach einem standardisierten Muster durchgeführt.
Patientengruppe C
Im dritten Kollektiv waren ebenfalls Patienten mit Kniegelenksbeschwerden, welche jedoch zusätzlich zur Physiotherapie ein Taping mit Sanotape® erhielten. Die Applikation des Sanotapes® wurde nach einem standardisierten Muster durchgeführt.

Nachuntersuchung
Eine intensive körperliche Untersuchung der Patienten erfolgte nach 6 beziehungsweise 12 Therapieeinheiten. Sie umfasste die klinische Untersuchung der Patienten mit Dokumentation des Bewegungsumfanges nach Neutral-Null Methode (Ficklscherer 2014) sowie eine Umfangsmessung des betroffenen Beines im Seitenvergleich und eine Dokumentation der Patientenan- gaben zum subjektiven Befinden. Die Angaben zum subjektiven Befinden erfolgten mündlich mittels Schmerzbewertung anhand der numerischen Rating-Skala (NRS). Die Ergebnisse wurden in einem speziell für die Studie entwickelten Bogen individuell für jede/n Patienten dokumentiert.

Follow-up Screening der Behandlungsergebnisse
Mittels Fragenbogen wurde 6 Monate nach Beendigung der Physiotherapie anhand von Rating- Skalen die Patientenzufriedenheit der Studienteilnehmer/Innen beurteilt. Jeder Patient erhielt postalisch einen Fragebogen mit 13 Fragen. Dabei wurden Schmerzen, Beweglichkeit des Kniegelenks und die Lebensqualität nach Abschluss der Behandlung adressiert. Darüber hinaus wurde anhand des ausgefüllten Fragebogens die subjektive Zufriedenheit mit den Behandlungs- ergebnissen auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet. Abschließend bestand die Möglichkeit, im Freitext anonymisiert Kritik an oder Lob für die Behandlung zu äußern.

Statistik
Das Bewegungsausmaß wurde in Grad, die Umfangmessungen in cm und die Patientenbewertung anhand einer Ratingskala bestimmt. Von allen Werten wurden jeweils Mittelwert und Standardabweichung berechnet. Die statistische Analyse erfolgte mit dem Programm GraphPad PRISM (GraphPad Software, Inc., La Jolla, United States of America) mittels one-way A- NOVA und Tukey’s post hoc Test.

Results

Patientenstammdaten
Von den 120 in die Studie eingeschlossenen Patienten konnten 107 komplett ausgewertet werden. Bei 59 Patienten (55,14%) war das rechte Knie, bei 48 PatientInnen (44,86%) das linke- Knie betroffen. Das Durchschnittsalter lag bei 58,68±16,78 Jahren. Die Patienten hatten ein Durchschnittsgewicht von 84,71±19,84kg bei einer durchschnittlichen Größe 176,4±10,40cm. Der durchschnittlich berechnete BMI in Gruppe A der Studie lag bei 27,63±5,89, der der Gruppe B bei 27,22±4,23 und der der Gruppe C belief sich auf im Mittel 26,92±4,50. Es bestanden keine signifikanten Unterschiede zwischen den drei Behandlungsgruppe A - C.

Von den 33 (30,84%) weiblichen und 74 (69,16%) männlichen Studienpatienten waren 26 Pa- tienten (24,3%) bereits pensioniert, sieben (6,54%) waren Schüler oder Studierende und 25 (23,36%) übten einen kaufmännischen Beruf aus und waren keiner körperlichen Belastung im Beruf ausgesetzt. Weitere 8 Patienten (7,48%) waren Akademiker, 17 (15,89%) hatten einen handwerklichen Beruf, drei (2,8%) waren in einem Heilberuf tätig und fünf (4,67%) waren Berufssportler. Keine Angaben machten 16 PatientInnen (14,95%).

31 der 107 (28,97%) teilnehmenden Patienten wurden aufgrund einer Gonarthrose behandelt, während 47 PatientInnen (43,93%) an einer Chondropathia patellae litten. Patellaspitzensyndrom war der Behandlungsgrund bei 14 PatientInnen (13,08%). Verletzungen des Bänderapparates und Menisken wurden in 15 Fällen (14,02%) therapiert.

Therapieregime-abhängige Auswertung

Schmerzbewertung
Bei der Eingangsuntersuchung vor Beginn der Physiotherapie gaben die PatientInnen der Gruppe A im Mittel einen Schmerz von 5,45±1,56 auf der Schmerzskala an, während Patien- tInnen der Gruppe B ihn durchschnittlich mit 6,21±1,80 und Patienten der Gruppe C mit 7,16±1,72 bewerteten (Figure 1). Nach 6 Therapieeinheiten ordneten Teilnehmer der Studie der Gruppe A mit alleiniger Physiotherapie den Schmerz auf der Schmerzskala durchschnittlich bei 4,58± 1,74 ein. In Gruppe B mit zusätzlichem standardisierten Taping betrug zu diesem Zeit- punkt der Schmerz durchschnittlich 5,33±1,66, und in Gruppe C mit Physiotherapie und stan- dardisiertem Sanotaping nur 2,74±1,73. Nach 12 Therapieeinheiten wurde der Schmerz in Gruppe A mit 4,10±1,51 Punkten bewertet, und in Gruppe B hatte sich der durchschnittliche auf 4,56±1,54 gemindert. In Gruppe C lag der Mittelwert bei 1,04±1,33.

Nach 12 Therapieeinheiten hatte sich in Gruppe A der Schmerz um durchschnittlich 1,34±1,06 Punkte und in Gruppen B um 1,72±0,822 Punkte auf der Schmerzskala vermindert. In Gruppe C hatten sich dieser Werte signifikant um 6,12±1,60 Schmerzpunkte verringert.
Beinschwellung
Die Bestimmung der Beinumfänge 20 cm oberhalb und 15 cm unterhalt der Patella Mitte ergab weder bei der Zwischenuntersuchung nach 6 TU noch nach 12 TU signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen. Für die Oberschenkelmessung ergab sich im Therapieverlauf eine Umfangveränderung in der Gruppe A von -0,22±1,32cm (0,04±1,45%) von 48,57± 9,28cm zu 48,35±8,93cm, in der Gruppe B um +0,08±0,65cm von 51,32±6,24cm auf 52,24±6,28cm, entsprechend einem Plus von 0,42±1,09%, und in Gruppe C einer Zunahme von 0,12±0,43cm (0,23±1,88%) von 50,62±7,58cm auf 50,74± 50,74cm.

Für die Umfangmessung der Unterschenkel ergab sich eine zu vernachlässigende Umfangveränderung vom Therapiebeginn bis zur Abschlussuntersuchung in der Gruppe A von durch- schnittlich -0,06 ± 0,50cm (0,16 ±1,25%) von 42,48±9,47cm auf 42,42±9,53cm und in Gruppe B um 0,21±0,60cm (0,10±1,52%) von 39,62±7,55cm auf 39,50±7,48cm. Auch in Gruppe C war die Umfangreduktion von 0,82±0,93cm (0,90±2,01%) von 42,51±9,24cm auf 41,11±6,98cm sehr gering.

Im Gegensatz dazu war der prozentuale Rückgang der Peri artikularen Schwellung an der Patella Mitte signifikant für alle Gruppe (Figure 2): In Gruppe A betrug der durchschnittliche Umfang zu Beginn 40,72±4,37cm und reduzierte sich auf 40,35±4,49cm, also um 1,10±1,41% (0,59±0,47cm), während in Gruppe B sich der Umfang von 41,74±3,30cm auf 41,45±3,30cm, d.h. um 1,46±0,97% (0,62±0,43cm) vermindert hatte. Für Gruppe C ergab sich eine Verminderung der Knieschwellung von 40,21±3,56cm auf 39,77±3,54cm, also um 3,37±1,44% oder 1,49±0,75cm.

Kniegelenksbeweglichkeit
Vor Beginn der Behandlung lag das durchschnittliche Extensionsdefizit bei Patienten der Gruppe A bei 6,37±5,93 Grad, bei der Gruppe B fehlten an der Streckung durchschnittlich 6,55±5,93 Grad, denen aus Gruppe C im Mittel 7,20±6,35 Grad, um das Bein in die Null-Position zu bringen. Das durchschnittlich gemessene Streckdefizit in Gruppe A nach 6 Behandlun- gen betrug 6,13±5,61 Grad. In Gruppe B belief sich dieses Defizit auf 6,15±5,85 Grad, während in Gruppe C ein Wert von 4,98±5,34 Grad ermittelt werden konnte. Bei Abschluss der Behandlung bemaß sich das mittlere Streckdefizit bei PatientInnen der Gruppe A auf 5,81±5,50 Grad, bei PatientInnen der Gruppe B auf 6,12±5,79 Grad und bei PatientInnen der Gruppe C auf 4,39±5,31 Grad.

Bei PatientInnen der Gruppe A nahm das Extensionsdefizit im Mittel um 0,89±2,72 Grad und in Gruppe B 0,38±1,54 Grad ab. In Gruppe C verbesserte sich die Extension des Kniegelenkes um durchschnittlich 2,81±3,30 Grad, was signifikant besser war als in den Gruppen B und C (Figure 3).

Bei der Eingangsuntersuchung hatten PatientInnen in Gruppe A ein durchschnittliches Flexionsdefizit von 33,69±14,64 Grad. In Gruppe B fehlten den Patienten 34,70±16,25 Grad und in Gruppe C 38,18±13,88 Grad zur vollständigen Flexion des Kniegelenks. Bei der zweiten Visite mangelte es in Gruppe A im Mittel an 30,62 Grad±11,53 bis zur vollständigen Beugung des Knies, in Gruppe B an 31,78±14,27 Grad und in Gruppe C an 31,55±11,62 Grad. Bei Abschluss der Behandlung lag in Gruppe A das Flexionsdefizit bei 29,90±12,38 Grad. Gruppe B wies ein durchschnittliches Defizit von 31,61±12,38 Grad auf, Gruppe C eines von 31,73±22,0 Grad.

Nach 12 Behandlungen hatte in Gruppe C das Flexionsdefizit um 10,02±11,73 Grad signifikant stärker abgenommen als in Gruppe A und B mit jeweils einer Verbesserung des Flexionsdefizits von 3,79±6,37 Grad bzw. 3,24±3,79 Grad.

Bei den Patienten der Gruppe A hatte sich das Bewegungsausmaß nach Absolvieren der 12 Therapie Einheiten nur durchschnittlich um 5,29±6,65 Grad verbessert. Auch in Gruppe war die Verbesserung der Beweglichkeit mit nur 3,97±4,17 Grad vergleichsweise gering (Figure 5). In Gruppe C hingegen verbesserte sich das Gesamtbewegungsausmaß des Kniegelenks signifikant um 14,37±11,94 Grad.

Subjektive Bewertung der Behandlung
Von den insgesamt 120 versendeten Fragebögen konnten 75 komplett ausgefüllte Fragebögen ausgewertet werden. Davon gehörten 21 zur Gruppe A und jeweils 27 zu den Gruppen B und C.

In Gruppe A, die ausschließlich mit Physiotherapie behandelt wurde, verspürte über die Hälfte aller PatientInnen (62%) nach Abschluss der Therapie keine Veränderung bzw. sogar eine Verschlechterung der Schmerzsymptomatik, während in Gruppe B, d.h. PatientInnen mit additivem Taping, tendenziell eher eine Verbesserung der Schmerzsituation (52%) angegeben wurde. Hier gaben nur 4 PatientInnen (16%) an, dass sich ihr Knie eher verschlechtert habe. Die PatientIn- nen der Gruppe C mit Physiotherapie und Sanotaping® bewerteten mehrheitlich die Rückläufigkeit der Schmerzen im Knie nach Abschluss der Behandlung mit sehr gut (52%) bzw. gut (48%). Dies spiegelt auch die Einordnung der Schmerzen auf der Schmerzskala wieder: Alle befragten Patienten stuften die verbleibenden Schmerzen bei „2“, also geringem Schmerzerleben ein. Auch in Gruppe B bewertete die Mehrheit (61%) die Schmerzen zwischen 1 und 3 auf der Schmerzskala; 12% gaben jedoch trotz Taping Schmerzen im oberen Drittel der Schmerzskala (6 – 9) an. In Gruppe A gaben etwa 70% aller PatientInnen Schmerzen auf der Schmerzskala im unteren Drittel an und 23% im mittleren Drittel.

In Bezug auf das Bewegungsausmaß des betroffenen Kniegelenks fällt auf, dass in Gruppe A über 60% der antwortenden PatientInnen angeben, dass sie keinerlei Veränderung des Bewegungsausmaßes verspüren bzw. das betroffene Knie noch immer vergleichsweise schlecht bewegen können. In Gruppe B beschreiben 35% eine sehr gute bis gute Beweglichkeit. Im Gegensatz dazu geben alle PatientInnen, die Sanotaping® erhalten haben, an, ihr Knie nun „gut“ bewegen zu können. Sowohl in Gruppe A als auch in Gruppe B war die Beweglichkeit des Knies bis zur Befragung zu 76% entweder unveränderte oder lediglich gering verschlechtert. In beiden Gruppen lag das Mittelmaß bei keiner Veränderung, während in Gruppe C alle PatientInnen (100%) eine starke Verbesserung der Beweglichkeit angaben.


Die PatientInnen, die Sanotaping® kombiniert mit Physiotherapie erhalten hatten (Gruppe C), gaben zu 96% eine Verbesserung der Lebensqualität an. Auch in den Gruppen A und B ver- spürten etwa 50% der Studienteilnehmer eine Lebensqualitätsverbesserung. Bei etwa 10% der Studienteilnehmer in den Gruppen A und B hatte sich die Lebensqualität allerdings verschlech- tert, nachdem die Behandlung abgeschlossen war. Sowohl die PatientInnen, die nur physiothe- rapeutisch behandelt wurden, als auch diejenigen, die zusätzlich mit Tape behandelt wurden, waren mehrheitlich mit dem Behandlungsverlauf zufrieden und empfanden die Therapie als (sehr) wirksam. In Gruppe A hatten allerdings weitere 38% eine indifferente Meinung, in Gruppe B 12%. Interessanterweise stuften in Gruppe C 97% der Patienten die Therapie als wirksam ein, keiner empfand sie als unwirksam.

Diskussion
Verletzungen, degenerative Veränderung und damit Schmerzen im Kniegelenk gehören zu den häufigsten Ursachen von Arbeitsunfähigkeit und Lebensqualitätseinbußen in der heutigen Zeit. Da vielfach auch junge Menschen davon betroffen sind, handelt es sich um ein sozioökonomisch relevantes Thema. Während die großen Entwicklungsschritte in der (bildgebenden) Diagnostik und operativen Therapie bereits Eingang in Leitlinien und Klinischen Alltag gefunden haben, mangelt es immer noch an der Umsetzung der Erkenntnisse der modernen Rehabilitation und Physiotherapie: Fast standardisiert wird eine in Anzahl (meist 12 Einheiten) und zudem auch zeitlich (<25 Min.) beschränkte Physiotherapie verordnet, welche sich in erster Linie auf die aktuelle (Knie)Symptomatik konzentriert. Es bleibt weder Zeit für eine primäre, orientierende Untersuchung des Achsenskeletts noch können Körperregionen adressiert werden, die die Genesung der aktuellen Symptomatik unterstützen würden. Dass diese Art physiotherapeutischer   Behandlung   häufig   nicht   das   gewünschte Ergebnis   erreicht,   ist   evident.

Dementgegen zeigt die in der vorliegenden Studie angewandte physiotherapeutische Komplextherapie, wie in relativ geringer Zeit (12 Einheiten a` 60 Minuten) eine optimale Wiederherstellung der Beweglichkeit, der Muskelkraft und somit der Gehfähigkeit erlangt werden kann. Eine zu Beginn kurze Untersuchung (ca. 15 Minuten) des Bewegungsapparates in Kom- bination mit einem gleichzeitigen Patientengespräch (Anamnese) ermöglicht den Identifizierung eines individuellen Therapieansatzes: Unterschiedliche Kombinationen aus physikalischer Therapie mit Strom [Melzack und Wall1965, Porter 2013] und Kälte, manueller Therapie mit

insbesondere Dehnung der ischiocruralen Muskulatur, Gehschule und isometrischem Gerätetraining sind nicht nur für den Patienten effektiv, sondern binden auch nicht übermäßig personelle Ressourcen bei der praktischen Umsetzung.

Voraussetzung für die Studienteilnahme der PatientInnen war nicht nur die Eignung für und eine Einwilligung in die Teilnahme an dieser, sondern auch die Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung bei der Therapie. Von Anfang an wurde bei ihnen eine Sensibilisierung für ihr Krankheitsbild und Bewusstsein erzeugt, dass nur dadurch die physiotherapeutische Behandlung den gewünschten Nutzen bringt. Den PatientInnen wurde auch geraten, an den Tagen zwischen den Therapieeinheiten zur Unterstützung des Heilverlaufes einige, wenig zeitaufwendige Übungen für die Verbesserung ihres Krankheitsbildes durchzuführen. Diese konnten wegen des damit verbundenen Aufwands nicht kontrolliert werden. Allerdings legt das Studienergebnis nahe, dass ein Großteil der PatientInnen diesem Rat gefolgt ist. Demnach kann postuliert werden, dass diese individuellen Therapiekonzepte zu einer guten Compliance der PatientInnen führten, welche das Behandlungsergebnis und somit auch die Lebensqualität der PatientInnen (Motivation und Willen zur Genesung) sehr positiv beeinflusst.

In der physiotherapeutischen Komplextherapie kamen verschiedene physikalische Anwendungen zum Einsatz. Die gesamte Therapie fokussierte sich in erster Linie auf die Rückläufigkeit der Schwellung und der Schmerzsymptomatik. Die Wiederherstellung der vollständigen Extension (Null-Grad-Position) im Kniegelenk war hier die primäre Zielgröße, da diese den größten Einfluss auf die Wiederherstellung der Physiologie des Kniegelenkes hat. Der optimale Zeitpunkt für den Beginn der Dehnübungen hängt vom Grad der Verletzung ab (Porter 2013). Die Mobilisierung des verletzten Gewebes hilft dabei, eine unerwünschte, d.h. bewegungsbehin- dernde Narbenbildung abzubauen und eine Rekapillisierung des Gewebes zu begünstigen (Kujala et al. 1997). So beugen Dehnübungen Muskelkontrakturen vor (Hardy und Jones 1986), verhindern eine Muskelverkürzung (Dietrich, L., Berthold, F., & Brenke, H. 1985) und vergrößern die „Range of Motion“ (ROM) (Hubley et al. 1984; Hardy und Jones 1986).

Durch die transkutane, elektrische Nervenstimulation (TENS) werden afferenten Nervenbahnen des schmerzenden Gewebes mittels monometrischer oder asymmetrisch kompensierter (biphasischer) Rechteckimpulse (Sluka und Walsh 2003) stimuliert, was zur Schmerzlinderung bei der Mehrzahl der Patienten führt - ≥70% bei akuten und ≥60% bei chronische Schmerzen. Das Prinzip der TENS basiert auf der von Melzack und Wall in 1965 formulierten Gate-Control

Theorie, die besagt, dass es zu einer Inhibition der Schmerzfasern im Rückenmark kommt, wenn die Aß-Fasern mit einer Stromfrequenz von 80–100 Hz gereizt werden (Gallaccini 2005). Alternativ können auch die Aδ-Fasern stimuliert werden, die auf Impulse niedriger Frequenzen (2 - 5 Hz) reagieren und zur Schmerzreduktion mittels Freisetzung von Enkephalin, einem Neu- ropeptid mit opioider Wirkung, im Rückenmark führen [Porter 2013].

Die Kryotherapie hat durch Vasokonstriktion einen ödem-reduzierenden Effekt und trägt durch die induzierte Minderdurchblutung zu einer Verlangsamung biochemischer Prozesse bei, was entzündungshemmend wirkt. Zudem fördert ein durch die Kryotherapie abnehmender Muskeltonus eine Linderung der Schmerzen (Amboss). Die Addition eines Tapes bringt hier Unter- stützung. Sie hat drei unterschiedliche Aufgaben: Bei korrekter Applikation führt sie zu einer Kompression des geschädigten Gewebes und somit zu einer Abnahme der Schwellung. Zudem erfüllt sie eine Stützfunktion (Augmentation) des Kapsel-Band-Apparats des Gelenks - wobei der Grad der Bewegungseinschränkung von dem verwendete Material abhängig ist (Robbins et al. 1995; McLean 1989) - und führt zu einer verbesserten Wahrnehmung (Propriozeption) der durchgeführten Bewegungen. Interessant ist, dass in der vorliegenden Studie die Patienten in der Gruppe B anscheinend nicht vom additiven Taping profitiert haben. Eine Erklärung dafür könnte die Rigidität des eingesetzten Tapes sein, welches, am Knie angebracht, im physiologi- schen Bewegungsablauf vielleicht eher hinderlich war. Es kann postuliert werden, dass ein weicheres Tape zu anderen Ergebnissen geführt hätte.

Sanotape® ist ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt, welches aus zwei Komponenten besteht: einem hauchdünn metallisierten, verspiegelten Polymer und einem Pflastertape als Trägerfolie. Bei luftdichter Applikation über der schmerzhaften Region soll es nach Herstellerangabe durch den spiegelnden Effekt der Metallbeschichtung bei schmerzbedingter vermehrter Schweißbil- dung der Haut zu einem Kondensatoreffekt kommen, welcher zu einer vermehrten Ausdüns- tung von der im entzündeten Gewebe bestehenden Übersäuerung führt. In diesem sauren Milieu reagiert – teilweise sogar sichtbar - das metallisierte Polymer und reduziert dabei die Säurepro- tonen zu molekularem Wasserstoff, welcher unter luftdichten Bedingungen freie Radikale bindet. Gleichzeitig wird postuliert, dass galvanotaxische Prozesse die potentielle Energie des Ge- webewassers steigert sowie den Einstrom von Makrophagen und neutrophile Granulozyten aus dem Blut in das geschädigte Gewebe fördert. Dies könnte den von Patienten geschilderten schmerzstillenden Effekt des Sanotaping® erklären. Des Weiteren kommt es durch die Kompression des Tapes zu einer Verminderung der Schwellung des verletzen Gewebes und einem

Rückgang des Ödems sowie zu einer stützenden Funktion. Durch die gesteigerte Kapillarströmung in den Blut- und Lymphgefäßen kommt es zu einer effektiveren Versorgung mit Mikronährstoffen und parallel dazu zu einer schnelleren Eliminierung von schädlichen Toxinen und nekrotischem Gewebe.

Conclusion
Diese prospektive, randomisierte Studie zur Analyse der Effektivität physiotherapeutischer Maßnahmen bei posttraumatischen oder degenerativen Verletzungen des Kniegelenkes zeigt, dass der frühe Einsatz einer (Komplex)Therapie von hoher Wichtigkeit ist. Sie nimmt nicht nur lokal Einfluss auf die untere Extremität, sondern die gesamte Physiologie des Körpers wird positiv beeinflusst, und die Lebensqualität verbessert. Ein zusätzlich appliziertes Tape bringt dabei keinen signifikanten Nutzen. Die metallisierten, gold-silberfarbenen Polymer-Folien des Sanotaping® reflektieren jedoch das Verletzungs- oder degenerativ-bedingte Ungleichgewicht des Gewebetonus und führen so zum Nachlassen der Spannung mit Freigabe der Beweglichkeit und einer Schmerzreduktion. Seine gemessene Nachhaltigkeit sollte eine Grundlage für die Implementierung der Kombinationsbehandlung mit funktionell applizierten, metallisierten Polymeren (Sanotaping®) in der konservativen sowie in der prä- bzw. postoperativen Physiotherapie und Rehabilitation sein.

6    Literaturverzeichnis

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