Erfahrungsbericht Schmidt

Erfahrungsbericht zur Plasmatherapie im Rahmen der Behandlung einer nicht heilenden Wunde

Das SB-01–Konzept nach Steffen Barth

Banale Dinge können große Auswirkungen haben. So bei einer unserer Patientinnen. Diese hat sich lediglich an einem Kaktus gestochen. Eigentlich eine Kleinigkeit, wie der Teufel es aber wollte, die Wunde entzündete sich und damit begann die Odyssee unserer Patientin.

Die Wunde wollte einfach nicht abheilen, zahlreiche Arzt –und Krankenhausbesuche, Medikamentöse Therapie, 2 Operationen, Ruhigstellung und die Versorgung mit Wundauflagen brachten keinen Erfolg. Im Gegenteil: als die Patientin sich nach fast einem Jahr in unserem ambulanten Rehabilitationszentrum in Hagen vorstellte, zeigte sich eine klaffende, offene Wunde und eine Amputation des infizierten Fingers stand im Raum. Da die Patientin von unseren Erfolgen in der Wundheilung gehört hatte, waren wir für sie die letzte Hoffnung.

Ziel war es für uns natürlich durch Wundheilung die Amputation zu verhindern, gleichzeitig aber auch die funktionelle Beweglichkeit des Fingers wieder herzustellen.

Nach der ersten Befundung wurde nach Rücksprache mit dem behandelnden Krankenhausarzt ein Therapieplan mit folgendem therapeutischem Vorgehen aufgestellt:

  • Kaltes Plasma zur Keimreduktion und zur gleichzeitigen Anregung einer sofortigen Schutzfilmbildung der Wunde
  • Lasertherapie mit dem Laserscanner zur Anregung des Stoffwechsels
  • Spezielle Kompressionen mit Silberfolientapes zur Reduktion der Kardinalsymptome und zur Unterstützung der funktionellen Beweglichkeit
  • Spezielle entstauende Lymphdrainagetechniken
  • Spezielle manual –und physiotherpeutische Techniken zur Wiederherstellung der Beweglichkeit
Folgende Fehler führen zum katastrophalen Verletzungsgeschehen:
Behandlung mit dem SB-01-Konzept

Die Wunde selber wurde nicht mit Wundauflagen versorgt, dafür aber die die Wundränder und die umliegende Haut mit Folientapes versorgt, mit dem Ziel das umliegende Bindegewebe „weich zu halten“ und somit die Wundheilung von Außen nach Innen zu unterstützen.

Die Patientin wurde über einen Zeitraum von 7 Wochen 2 - 3 mal wöchentlich in unserem ambulanten REHA-, Therapie –und Wundheilungszentrum nach diesem Behandlungsplan behandelt.

Bereits nach wenigen Behandlungen stellte sich der Erfolg ein und die Wunde fing an zu heilen. Bei Behandlungsabschluss war die Wunde komplett abgeheilt und der Finger wieder vollständig funktionsfähig.

Das die Patientin überglücklich und dankbar ist, dass die Amputation vermieden werden konnte, kann man sich vorstellen!

Kontakt

Ihr direkter Kontakt zu uns

PHYSIOMED • STEFFEN BARTH

Eilper Straße 62

D-58091 Hagen


Telefon: +49(0)2331 - 77636

Fax: +49(0)2331 - 77583

E-Mail: info@reha-hagen.de

Zum Kontaktformular